Wenn ich ehrlich bin kommt es mir schon viel laenger vor, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich schon recht gut eingelebt habe.
Aber ich fang mal von vorne an...
Meine Fluege waren beide ok und auch mein 10 stuendiger Aufenthalt in Sao Paulo entwickelte sich ganz nett. Ich hatte das Glueck bereits dort am Flughafen die Bekanntschaft von einigen Bolivianern zu machen die mir bereitwillig alle meine Fragen zum Land beantworteten und mir so die Wartezeit extrem verkuerzten.
Am Flughafen von Santa Cruz wurde ich dann abgeholt und direkt ins Kinderdorf gebracht. Obwohl ich nach 26 stuendiger Anreise schon ziemlich kaputt war schaute ich mir zuerst mal grob das Kinderdorf an.
Danach fiel ich jedoch ziemlich muede ins Bett.
Am naechsten Morgen bzw. Mittag (ich habe lange geschlafen) zeigten mir dann die anderen Freiwilligen (insgesamt sind wir zu fuenft) zuerst das Kinderdorf und dann die Innenstadt.Das Kinderdorf besteht wie bereits beschrieben aus mehreren Familienhaeuser fuer ingesamt ca. 120 Kinderkinder. Angeschlossen an das Kinderdorf ist zudem eine Schule, die auch von Kindern genutzt wird die nicht im Kinderdorf leben und einem Kindergarten. Der Kindergarten wird ausschliesslich von Kindern besucht, die nicht im Kinderdorf wohnen.
Ich selbst wohne in einem Gaestehaus auf dem Gelaende des Kinderdorfes, also nicht in einer Familie. Neben einem ca. 8 qm grossen Zimmer verfuege ich sogar ueber ein eigenes Bad, was hier echt Luxus ist. Im Flur vor meinem Zimmer befindet sich auch eine kleine Kueche., die ich jedoch bis auf den Kuehlschrank und Wasserkocher noch nicht genutzt habe, da fuer uns von einer Tia gekocht wird. Das Essen schmeckt meistens. Es ist jedoch recht fettig und es bleibt nicht aus, dass man auch mal Magenprobleme bekommt.
Mein Tagesablauf sieht im Moment so aus, dass ich morgens im Kindergarten arbeite. Meistens bin ich in der kleinsten Gruppe, bei den 0-2 jaehrigen, sehr suess aber auch laut wenn z.B. alle zusammen anfangen zu schreien.Im Kindergarten werden auch alle vorstellbaren Tage gefeiert.
Zum Beispiel wurde der Fruehlingsanfang (ja bei uns ist jetzt Fruehling) mit einem schoenen Fruehlingsfest gefeiert.
Letzte Woche feierten wir auch den Tag von Santa Cruz und alle Kinder mussten marschieren.
Zum Beispiel wurde der Fruehlingsanfang (ja bei uns ist jetzt Fruehling) mit einem schoenen Fruehlingsfest gefeiert.
Letzte Woche feierten wir auch den Tag von Santa Cruz und alle Kinder mussten marschieren.


Nach der Mittagspause arbeiten wir im Kinderdorf. Meistens helfen wir zuerst bei den Hausaufgaben oder geben Nachhilfe vorallem in Englisch. Danach steht Freizeitgestaltung an. Zusammen mit einer anderen Freiwilligen bieten wir 2 mal in der Woche Tanz- und Akkrobatikkurse an, die sehr gut von den Kindern angenommen werden.
Ansonsten spielen wir natuerlich viel mit den Kindern, angefangen bei UNO, verschiedene Fangspiele etc.
Sehr begeistert sind die Kinder natuerlich auch von jeglicher Art des Herumschleuderns. Ich hatte auch schon Muskelkater vom vielen Flugzeuge machen.
Ansonsten spielen wir natuerlich viel mit den Kindern, angefangen bei UNO, verschiedene Fangspiele etc.
Sehr begeistert sind die Kinder natuerlich auch von jeglicher Art des Herumschleuderns. Ich hatte auch schon Muskelkater vom vielen Flugzeuge machen.


Sobald mein Spanisch besser ist werde ich jedoch zusammen mit der Sozialarbeiterin der Einrichtung arbeiten. Leider spricht diese ausschliesslich Spanisch und gerade was Fachausdruecke betrifft...mmmhhh... muss ich noch ein bisschen lernen.
Natuerlich haben wir zwischendurch auch mal frei. Diese nutzte ich vorallem um mal in der Stadt nen anstaendigen Cappuccino zu trinken und natuerlich ins Internet zu gehen. Am Wochenende gehen wir soweits die politische Lage zulaesst auch mal abends in die Stadt.
Im Moment sind jedoch keine Ausschreitungen und in der Stadt ist es sehr ruhig.
Abschliessend moechte ich noch sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefaellt und das bis jetzt alle meine Erwartungen voll erfuellt worden sind.
So und jetzt noch viele Gruesse
eure Anna





